Gereizt und unkonzentriert? Das können Symptome eines Eisenmangels sein!

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Konzentrationsschwäche und emotionale Gereiztheit? Möglicher Auslöser: Eisenmangel

Ob Aufmerksamkeitsdefizite, übermäßige Müdigkeit, Stress oder Überreiztheit es gibt viele Bezeichnungen für Beschwerden im Bereich der geistigen Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit. Viele Menschen leiden heutzutage unter solchen Phänomenen, die manchmal als Neurostress zusammengefasst werden. Sie sind aber nicht unbedingt ein eigenständiges Krankheitsbild, sondern können Symptome einer Mangelerscheinung sein. Konzentrationsschwäche und emotionale Gereiztheit können z.B. auch Folgen eines Eisenmangels sein.

Warum kann Eisenmangel zu Konzentrationsschwäche führen?

Eisen ist ein wichtiger Bestandteil des Blutfarbstoffes Hämoglobin. Hämoglobin hat eine wichtige Aufgabe: Es bindet Sauerstoff und transportiert ihn zu den Zellen der verschiedenen Organe. Nur eine ausreichende Zufuhr von Sauerstoff ermöglicht den Organen so auch dem Gehirn die volle Leistung. Die Konzentration, also die Fähigkeit zu einer zielgerichteten Aufmerksamkeit, ist Teil der sogenannten Gehirnleistungen. Bei Eisenmangel kommt es aber zu einer Verminderung der Sauerstoffversorgung der Gehirnzellen. Das kann zu einer Beeinträchtigung der Gehirnleistungen und somit auch zu Störungen der Konzentration führen.

Was hat Gereiztheit mit Eisenmangel zu tun?

Wie hängen emotionale Gereiztheit und Eisenmangel zusammen Menschen reagieren oft gereizt, wenn Dinge im Lebensalltag falsch laufen oder misslingen. Genau so reagiert der Organismus, wenn Abläufe nicht ordnungsgemäß funktionieren wie das beim Eisenmangel der Fall ist. Eine Störung bedingt die andere, es kommt zu einer Anhäufung von Symptomen und somit zu einer negativen Überreizung des Organismus. Eisenmangel kann die Psyche aber auch direkt beeinflussen. Die Bildung von Nervenbotenstoffen wie Dopamin oder dem Glückshormon Serotonin sind nämlich von einer ausreichenden Eisenversorgung abhängig. Fehlt Eisen, kann das Enzym nicht mehr richtig arbeiten und somit auch die Stimmung negativ beeinflussen. Dazu addiert sich noch das schlechte Gefühl, welches die anderen mangelhaften Stoffwechselvorgänge hervorruft.

Konzentrationsschwäche und Gereiztheit können auf eine psychische Erkrankung hindeuten

Ärzte verzeichnen in ihrer Praxis eine Zunahme psychischer Erkrankungen, wie z.B. Depressionen. Ein Eisenmangel kann depressive Verstimmungen hervorrufen, die in Kombination mit Konzentrationsschwäche und/oder Gereiztheit entsprechende Warnsignale sein können. Menschen mit diesen Symptomen können sich von Ihrem Hausarzt auf einen Eisenmangel untersuchen lassen.

Sicherheit durch das kleine Blutbild

Der Hb-Wert (Konzentration des roten Blutfarbstoffs) kann durch ein kleines Blutbild von Ihrem Hausarzt bestimmt werden. Dieser Wert ist die Ausgangsbasis für eine eventuelle weiterführende Diagnostik und eine Eisenmangel-Therapie. Welche Behandlungsmöglichkeiten es in einem solchen Fall gibt, darüber klärt Sie Ihr Hausarzt gerne auf. Hintergrundinformationen dazu erhalten Sie hier.


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