
Für jeden Atemzug brauchen wir Eisen
Der Sauerstoff wird an das Eisen in den roten Blutkörperchen gebunden und anschließend über den Blutkreislauf im Körper verteilt.
Das Spurenelement kann aber noch viel mehr
Es macht uns vital und leistungsfähig, fördert die Konzentration, hält Haut, Haare und Nägel gesund und stärkt die Abwehrkräfte. Da der Körper Eisen aber nicht selbst produzieren kann, müssen wir es mit der Nahrung aufnehmen.

Animationsfilm:
Die Top-Ten der Eisenlieferanten:
| Nahrungsquelle | Eisengehalt (mg/100g) |
| Schweineleber | 22,1 |
| Hühnereigelb | 7,2 |
| Rinderleber | 7,1 |
| Linsen | 6,9 |
| Pfifferlinge | 6,5 |
| Blutwurst | 6,1 |
| Weiße Bohnen | 6,0 |
| Hirse | 5,9 |
| Erbsen | 5,0 |
| Haferflocken | 4,6 |
Wissen Sie, in welchen Lebensmitteln besonders viel Eisen enthalten ist?
Im Spinat jedenfalls nicht.
Dieser Irrglaube beruht auf einem Kommafehler, der vor ca. 100 Jahren bei der Erstellung einer Nährwert-Tabelle gemacht wurde. Spinat enthält z.B. weitaus weniger Eisen als z.B. Linsen.1
Spitzenreiter in Sachen Eisengehalt ist die Schweineleber:
Sie enthält sechsmal mehr Eisen als Spinat.
Zu den guten Eisenlieferanten gehören Fleisch, Innereien wie Leber oder Nieren, Hülsenfrüchte, Bierhefe, Petersilie und Getreide.
Die größte Menge an Eisen nehmen wir über das Brot auf, gefolgt von alkoholfreien Getränken.2
Bei Männern sind Fleisch- und Wurstwaren der drittgrößte Eisenlieferant. Bei Frauen schließen sich Gemüse, Pilze, Hülsenfrüchte, Obst, Fleisch- und Wurstwaren an.